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In Duisburg werden deutlich mehr Raver erwartet,
als auf das Güterbahnhofsgelände passen.
Während Sicherheitsdezernent Wolfgang Rabe auf DerWesten-Anfrage
von „einigen hunderttausend Menschen“ spricht, die auf dem Gelände Platz haben,
wird Kersten Sattler vom Veranstalter Lopavent etwas konkreter:
„400.000 bis 500.000 Menschen“ könnten sich zeitgleich
auf der abgesperrten Party-Fläche mit 230.000 Quadratmetern aufhalten.
Die konkrete Zahl aus der Genehmigung der Stadt für die Loveparade
wollte Rabe aus einsatztaktischen Gründen nicht nennen.
Bislang gehen Schätzungen von einer Million Besucher in Duisburg aus.
Der Westen vom 20.7.2010.
Der Artikel mitsamt den Kommentaren ist ein Zeitdokument.
Fast 100 ortskundige Schreiber warnen mit z.T. drastischen Worten
vor der ungeeigneten Location, vor zwangsläufiger Panik,
sprechen von zu erwartenden Toten und Verletzten:
Mal sehen wie Duisburg nach der Veranstaltung spricht - big Fun !!!
Das Chaos am Duisburger-Bahnhof
ist ja aufgrund der Bahnhofskapazität vorhersehbar, aber nicht die Chaosgröße.
Eigendynamik sowie weitere nicht abzuschätzende Parameter
enthalten ein großes Risiko, was im Grunde gar nicht zu verantworten ist.
#37 von gucci bags , am 21.07.2010 um 10:14
Das schlimme an dieser Geschichte ist doch,
daß man anschließend diese organisatorischen Vollidioten
noch nichtmals zur Verantwortung wird ziehen können.
Was die da machen, ist höchstgradig kriminell.
Was ist denn, wenn zu dem Chaos noch Panik kommt, was ist dann ?
Panik heißt Flucht, und Flucht heißt Ausdehnung.
Wohin soll sich diese Masse an Menschen ausdehnen,
wenn was schief geht, und Panik ausbricht ?
#7 von voltago , am 20.07.2010 um 19:36
Weitere Googerer-Beiträge zur Loveparade 2010 hier.
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