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Der NRW Innenminister Ralf Jäger
und der Inspekteur der nordrhein-westfälischen Polizei Dieter Wehe
haben sich gestern auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf
zum bisherigen Stand der Ermittlungen zur Loveparade geäußert.
An kritischen Punkten seien nicht genügend Ordner im Einsatz gewesen.
Der Veranstalter habe sein Sicherheitskonzept nicht eingehalten
und Anweisungen der Polizei seien nicht befolgt worden.
Wehe erklärte, das Gelände wurde später geöffnet als ursprüngliche geplant
- erst nach zwölf Uhr wurden die ersten Raver
auf das Partygelände am alten Güterbahnhof in Duisburg gelassen.
Dadurch hätten sich zeitweise bis zu 20.000 Besucher am Eingang aufgestaut.
Sie seien teilweise unruhig und aggressiv geworden.
Innenminister Jäger kritisierte die Stadt Duisburg.
Die Beamten hätten die städtische Genehmigung für die Loveparade
erst am Veranstaltungstag ausgehändigt bekommen,
knapp eine Stunde vor Beginn.
Jäger betonte, eine gute Zusammenarbeit
zwischen einer Stadt und der Polizei stelle er sich anders vor.
Weitere Googerer-Beiträge zur Loveparade 2010 hier.
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