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Der Googerer.

Unterwegs auf Nürnbergs Straßen mit Kamera und Block.
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Skurrile Sichtweise und sarkastische Kommentierung nicht ausgeschlossen.
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Sonntag, 25. Juli 2010

Loveparade 2010 Duisburg: Ca.200 Meter lang, ca.20 Meter breit - die Tunnel.

.
Die Tunnelstraße (durch die beiden Tunnel)
war ca. 200 Meter und lang und ca. 20 Meter breit.

Weit über eine Million Besucher hatten die Veranstalter erwartet,
der einzige Zugang ( Ein- und Ausgang ! )
zum Partygeländegelände führte durch diese Tunnel.

Durchgangskapazität lt. Tagesschau 20.000 Menschen pro Stunde.
Heißt: 500.000 Menschen brauchen 25 Stunden.

UND: Während des Durchlaufens die Luft anhalten
oder die mitgebrachte Taucherausrüstung nutzen !
Sauerstoff - Probleme Zuluft/Abluft.

Das Partygelände hat ca. 230.000 qm.
Davon bitte die "größte Bühne der Welt" mit 25.000 qm abziehen.
Zugelassen für 300.000 Menschen.

200.000 qm für 300.000 Menschen ...

Blick - am Vortag - auf das Partygelände vom 17.Stock.



Technische Führung auf dem Loveparadegelände 2 Tage vor dem Ereignis.
Investitionen laut Bernd Köllen,
Pressesprecher der LOPAVENT 30 Millionen Euro.



Am Samstagnachmittag meldete die Stadt Duisburg 1,4 Millionen Besucher.

Samstag nachmittag vor 17 Uhr.
Offensichtlich ist das Partygelände voll und damit gesperrt.
Kurz vor dem katastrophalen Geschehen mit MASSENPANIK, 
die es sehr wohl gab, auch wenn sie von den Verantwortlichen dementiert wird,
- ein folgendes Video zeigt diese grausamen Szenen -
blockieren Beamte für die Masse im Tunnel den Weg nach draußen.



Blick von oben - Menschen werden über eine Treppe gerettet.



Daß es MASSENPANIK selbstverständlich gab, sieht man hier:



Bei der Pressekonferenz am Sonntag, dem 25.7.2010
mit Rainer Schaller, dem Organisator der Loveparade
und Wolfgang Rabe, dem Leiter des Krisenstabes

sprach Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland
von  "persönlichen Schwächen" für die Ursache der Tragödie.

Ansonsten sprachen die Herrschaften herzlich wenig,
Antworten auf klar gestellte Fragen blieben aus,
man zog sich auf "die Staatsanwaltschaft ermittelt" zurück.
Jeder blamiert sich so gut er kann.
Die Drei konnten es hervorragend.

Panikforscher Michael Schreckenberg,
Professor für Physik von Transport und Verkehr,
hatte das vorgelegte Sicherheitskonzept abgenickt.
"Das Problem ist nicht die Masse, sondern die Dichte", sagte er.
Ab sechs, sieben Personen pro Quadratmeter könnten Situationen eskalieren.
Spiegel vom 25.7.2010.

Das Protokoll der Loveparade Katastrophe.

Aktueller Stand: 20 Tote - 511 z.T. Schwerverletzte.

Weitere Googerer-Beiträge zur Loveparade 2010 hier.

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